Erfahrungsbericht: Iran-Ausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn

Auf der Tourismus Börse im März habe ich mir ein Prospekt über eine Iran-Ausstellung mitgenommen. Zu Hause habe ich dann erst gemerkt, dass die in Bonn ist. „Mist!“ habe ich gedacht, weil das ja so weit ist. Aber Gott sei Dank ist Aachen ja nicht weit und da wollte ich im Mai ja eh hin. Also nichts wie hin zur Iran-Ausstellung.

Die Ausstellung in der Bundeskunsthalle ist zweigeteilt. Es gibt eine Ausstellung mit bis zu 8.000 Jahre alten Gefäßen, Schmuck, Siegeln usw. und einen Persischen Garten. Wenn man schonmal da ist, sollte man beides mitnehmen, wenn man auch einzelne Tickets kaufen kann.

Barrierefrei ist es. Es gibt absolut keine Stufen, maximal Schrägen, also alles top.

Der Audioguide war allerdings eine Herausforderung. Den normalen Audioguide (den braucht man unbedingt, denn an den Ausstellungsstücken steht nicht viel Erklärung dran) muss man wie einen Telefonhörer am Kopf halten. Das geht bei mir schlecht, also fragte ich nach einem Audioguide mit Kopfhörern. Ich muss sagen, dass ich in meinem ganzen Leben noch nie einem dermaßen faulen Menschen begegnet bin. Die Suche würde sehr, sehr lange dauern, sagte er und setzte dazu eine Mitleidsmiene auf. Das war mir aber egal, schließlich bin ich extra aus Berlin angereist. Ich ließ den Mann, der wohl die Zeitlupe erfunden hat, den richtigen Audioguide (an dem ein Stecker für Kopfhörer ist) und dann noch Kopfhörer suchen. Ich glaube nicht, dass der Typ schonmal so viele Kalorien bei der Arbeit verbrannt hat. Sowas ist echt schlimm, grade wo sich die Bundeskunsthalle Integration und Inklusion auf die Fahne geschrieben hat.

Nun, mit Audioguide und Kopfhörern bewaffnet, ging es los. Die Ausstellung ist wirklich toll. Wo bekommt man schon so alte Stücke gezeigt. Es war auch nicht so extrem voll, dass man sich auf die Füße getreten wäre. Ich kam an alles ran und die Erklärungen per Audioguide waren auch sehr interessant.

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Der Persische Garten ist gleich daneben. Recht klein, aber dafür ein Paradies mitten in dieser Museumslandschaft.

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Zu sehen gibt es einen nachgebauten Persischen Garten, der sehr schön nach Blumen duftet, inklusive Springbrunnen und Liegen zum Ausruhen. Hier hätte ich auch einziehen können.

Die Ausstellung gibt es noch bis August 2017 zu sehen, der Persische Garten ist bis Oktober 2017 offen. Wer also hin will, sollte sich sputen.

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